Ich hatte noch keinen Partner. Immer noch nicht. Den Leuten beim Tanzen zu zuschauen ist eine schreckliche Bürde für mich. Ich würde wohl nie einen Partner bekommen. Ich wahr deprimiert, am Boden. Tanzen war mein Leben und ich konnte nicht. Das war wie, wenn du in der Wüste sitzt, richtig durstig bist, vor dir ein Glas mit Wasser steht, aber du es nicht erreichen kann.
Ich verlange kein Mitleid, oder das man mich versteht. Es ist mir egal was ihr von mir haltet. Ihr denkt wahrscheinlich: „Oh Gott, warum macht die so ein Aufstand?“ Wenn ihr an meiner Stelle wärt wüsstet ihr es.
Traurig schaute ich den Paaren beim Tanzen zu. Den Tränen nahe.
Ein Typ kam auf mich zu. Ich kannte ihn vom sehen. Seine Tanzpartnerin war noch nicht da. Er kam immer näher und fragte mich schließlich: „Willst du tanzen?“ Und diese drei Wörter und sein freundliches Lächeln ließen mich vergessen, dass ich wahrscheinlich nie einen festen Partner haben würde. Denn jetzt zählte für mich nur eins, dass Tanzen genießen so lange ich es konnte.

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